So viele Fahrten waren geplant und dann kam Corona. Mit #stayathome war das dann alles nur noch Makulatur. Die Grenzen geschlossen. Selbst in einige Bundesländer darf man nicht mehr fahren. Und die gesamte Infrastruktur an Stellplätzen, an denen man nun mal auch zur Ver- und Entsorgung fährt geschlossen. Gut dass ich zumindest schon eine Fahrt dieses Jahr hatte – so wie Günther es mir im Kommentar zu Zeeland geschrieben hat.

Aber es juckt ja in den Fingern mal aufzusatteln und loszufahren. Selbst wenn alles geschlossen ist, drei Tage autark sind ja kein Problem und weit weg muss auch nicht sein. Einfach mal probieren was geht. Ende April an einem Sonntag bei schönstem Wetter geht es los. Das ist heute zu schön, um an den Rhein zu fahren. Da ist heute sicher die Hölle los.

Ziel ist der Stellplatz am Wildpark in Dormagen. Ein ausgewiesener Stellplatz, der aber nur als Verkehrszeichen existiert. Hier gibt es einfach nix. Es gibt keine touristische Infrastruktur, die man hätte schliessen müssen oder können und so ist der Platz offen. Am späten Abend kommt noch ein Kastenwagen und so übernachten wir hier mit zwei Wagen.

Dicht dabei sind Spargelfelder. Wenn da jetzt jemand zum Stechen käme, würde ich gerne ein paar Pfund mitnehmen.

Am nächsten Morgen geht es dann zum Rhein. Das Wetter ist immer noch viel zu schön. Ziel ist der Fährkopf gegenüber Hitdorf. Der Parkplatz ist voller Autos. Ich finde gerade noch eine Lücke, in die wir reinpassen. Es ist voll – so viele Menschen habe ich seit Wochen nicht gesehen. Aber alle halten Abstand!

Der Rheim hat Niedrigwasser und so gibt es einen schönen Sandstrand. Die Leute liegen in der Sonne, die Kinder spielen im Sand und die Hunde toben im Wasser.
Direkt aus der Kabine kann man Schiffe gucken. Am Eiswagen gibt es einen grossen Erdbeerbecher. Lecker. Schön ist es hier!

Das Ordnungsamt kommt ständig gucken. Aber auch die interessieren sich nicht für mich. Gut so!

Eigentlich wollte ich zum Abend nochmal Umparken, damit ich etwas besser gerade stehe. Aber der Platz wird nicht leer. Viele Motorräder und PS-Protz-Autos kommen mit den entsprechenden Personen. Mit dem letzten Sonnenstrahl fahre ich zurück nach Dormagen. Da ist es ruhiger für die Nacht.

Dienstag Mittag dann nach Hause. Die erste Corona-Test-Tour ist schon mal positiv verlaufen. Nächste Woche dann nochmal.

1 thought on “2020 04 – Corona-Test 1

  1. Hallo Wolfgang wir trauen uns noch nicht so richtig ! Mir wurde auch schon ein Wochenende am Rhein genügen !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.